Kaum zu glauben – nicht vorstellbar
doch es stand in der Rhein-Zeitung am 07.10.2009

2.500 Aktenordner hat man zum Projekt Nürburgring angelegt! Zweitausendfünfhundert!
Wenn man einmal schätzt, wie viel Zeitaufwand nötig war um 2.500 Ordner zu füllen und das multipliziert mit einem – für entsprechendes Personal üblichen Stundenlohn… Was wird da herauskommen?

Und jetzt sollen diese 2.500 Ordner zwecks Aufklärung aufgearbeitet werden… Wie viel Stunden, wie viel €uro wird das dann noch einmal kosten.

Dann gab es 300.000 Beraterhonorare für die Firma Pinebeck.
Zu den Beraterhonoraren sagte ich schon einmal:
Wenn unsere Beamten sich so wenig kompetent fühlen (und das geht durch alle Parteien), dass sie für alles und jedes ein fremdes Büro verpflichten müssen… dann ist etwas falsch im Staate Dänemark.

Hätte der Staat genug Geld, na ja. Aber wenn die Bürger sehen, wie überall bei ihnen, selbst an wichtigen Stellen, gespart wird, kann man Politikverdrossenheit verstehen. Man sieht was geschieht und hat keine Möglichkeit einzugreifen. Das Kreuz woanders nutzt auch nichts, denn da gleichen sich die Bilder…
Diesen Text veröffentlichte barbara abigt

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samburo, Freitag, 16. März 2012, 11:26
Kaum zu glauben? Diese Art der Politik, auch mit Bürgern umzugehen, ist durchgängig von "ganz oben" bis "ganz unten" zu erleben. Beispiel: Bei meinem Bemühen, dem Nichtraucherschutzgestz in der VG Bad Marienberg Geltung zu verschaffen, bin ich trotz klarer Gesetzeslage auf eine dicke Mauer der Behörden gestoßen, die ich nicht für möglich gehalten habe. VG-Verwaltung, Kreis, ADD, Ministerium für Gesundheit, Ministerium der Justiz, - alle waren der Meinung, das Handeln der hiesigen Verwaltung sei rechtsmäßig. Auf meine immer präziseren Fragen wurden die Antworten immer unwirscher. Die ganze Aktion hat insgesamt 38 Monate gedauert und wurde begleitet von immer absurderen Begründungen. Mehrmalige Vorschläge zu einem persönlichen Gespräch wurden abgeblockt. Vom Landrat des WW-Kreises wurde mir sehr deutlich eine Rüge ausgesprochen mit dem Hinweis auf ein sehr aufwendiges "Verwaltungshandeln". Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Verwaltungshandeln mehr als 500 Stunden Zeitaufwand für die unterschiedlichen Behörden gekostet hat. Letztlich hat dann die Landtagswahl Rheinland-Pfalz und mehrere Schreiben an die Ministering Dreyer dazu geführt, dass nach 38 Monaten das Ministerium für Soziales und Gesundheit meiner Position (die von Anfang an nicht angreifbar war) zu 100 % recht gegeben hat. Entschuldigt hat sich bei mir niemand. Das passt übrigens sehr gut zum Thema Ethik und Politik.